Verfasst von: niklasbringtdieweltinordnung | Juni 8, 2008

Unterwegs

Wieder habe ich laenger nicht geschrieben als mir lieb ist. Also.

Meine letzten Erlebnisse haben vor allem damit zu tun, dass ich Couchsurfing.com fuer mich entdeckt habe. Das Prinzip ist einfach. Ich will an einen Ort reisen und suche auf dieser Seite nach Menschen, die mir ihre Couch als Schlafplatz anbieten. Umsonst. Ich biete meine eigene Couch an, wenn ich moechte und Kapazitaet dazu habe. Viele treffen sich auch gern auf einen Kaffee. Das hat viele Vorteile und das Potenzial fuer enorme Bereicherungen, wie man sich sicher vorstellen kann.

Zum ersten ist Couchsurfing eine Gemeinschaft. Sie gibt den Rahmen, der einem erlaubt, offen nach Kontakt zu fragen. Ich habe in einem frueheren Beitrag darueber geschrieben, dass meine Zimmersuche mir erlaubt hat, einfach Leute zu treffen, wo ich sonst eher Hemmungen habe. Den gleichen Rahmen, den ich da hatte, bietet Couchsurfing, nur mit dem Vorteil, dass man ehrlich nach Kontakt und Austausch sucht, statt einem Zimmer, was man dann doch nicht nimmt. Von daher finde ich dabei mitunter ein Vertrauen und eine Selbstverstaendlichkeit, die fuer Leute, die sich zum ersten Mal treffen, verdammt phaenomenal ist. Zum zweiten erlaubt Couchsurfing fuer wenig Geld so zu reisen, dass man persoenliche Eindruecke sammelt. Ich nehme am Leben teil. Und ich zahle nicht mal dafuer. Es ist so viel Win-Win, wie man nur haben kann.

Meine erste Couchsurfing-Erfahrung hatte ich im Mai in Ottawa. Ich habe dort Damita getroffen, einen Sri Lanker, der auf einer Farm, 30 Minuten von Ottawa Bio-Gemuese anbaut. Er praktiziert Gewaltfreie Kommunikation und bot damit direkt einen Common Ground fuer mich, was sehr angenehm war. Er hat mich mit seinem VW, der alt ist, aber einfach nicht kaputt gehen will, abgeholt und wir haben mit einer Freundin von ihm die Tulpen in Ottawa bestaunt. Damita brachte mir bei, dass man Blumen essen kann. Tulpen schmecken leicht suesslich. Sehr interessant. Er zeigte mir einige Teile von Ottawa, das Parlament, die Innenstadt, bis wir dann zu seiner Farm fuhren. Er erzaehlte mir, er arbeite drei Tage die Woche fuer eine IT-Firma und das sei zu viel. Es bedeute ihm nichts und er brauche das Geld nicht dringend. Ich bin beeindruckt ob seiner Freiheit.

Seine Wohnung auf der Farm hat er selbst gebaut. Es ist ein Obergeschoss einer Scheune, ein wenig wie ein Loft. Mit ihm war es sehr gemuetlich, wir haben lecker gegessen und das Bett war angenehm gross. Eine seiner Katzen kam zu mir und kuschelte mit mir… mmmmh. Damita lebt auf der Farm mit Rick und dessen Neffen Doug. Ich hatte mit Rick eine lange und tiefe Unterhaltung. Es ging um unsere Weltanschauungen, darueber, wonach wir uns in der Gesellschaft sehnen, was uns fehlt, was wir gerne saehen. Er traut der momentanen Gesellschaftsordnung ueberhaupt nicht und moechte ganz unabhaengig sein. Ihm kommen ganz viele Leute einfach tot vor. Als ich nachfragte, was das genau fuer ihn hiesse, sagte er, er wuenschte sich einfach, die Leute wuerden wirklich ueber das reden, was sie erleben. Sie wuerden teilen, womit sie unzufrieden sind und was sie wollen, statt einfach nur konform mit der Masse mitzugehen. Ich war sehr froh und geruehrt das zu hoeren. Das moechte ich auch. Ich konnte Rick spaeter davon ueberzeugen, dass ich keine Feinde sehe in diesem Spiel. Ich sehe Individuen und Gangs, die eine sehr eingeschraenkte Perspektive haben und dass das schreckliche Konsequenzen haben kann. Aber niemand tut das, weil er daran interessiert waere, dass andere leiden, nur des Leidens willen. Es ist die beste Option die von dem Standpunkt aus verfuegbar ist. Und das einzige was da hilft ist Einfuehlung und Information. Was besseres sehe ich einfach nicht.

Rick war sehr beeindruckt und dankbar. Wenn ich jetzt daran denke, merke ich, wie viel die Unterhaltung auch mir gegeben hat. Ich habe mich als sehr machtvoll und mit viel Hoffnung und Energie erlebt. Ich habe ihn richtig verstanden und gleichzeitig voll vertreten, was ich fuer richtig halte. Er schenkte mir “Der Prophet” von Khalil Gibran. Und die Visitenkarte, auf welcher er mir seine Email-Adresse notiert hat, sagt “No need to be alone.” Das beruehrt mich auch jetzt noch.

Mit Damita habe ich auch ueber ein paar Dilemmata in der Gewaltfreien Kommunikation gesprochen. Wie schwierig es sein kann, den Schritt zu wagen und ehrlich darueber zu sein, was einen beschaeftigt und was einen am Herzen liegt. Wie vage viele Anliegen erstmal sind und was es an Konzentration und Uebung kostet, konkret zu werden. Und welche Herausforderung es ist, das unter die Leute zu bringen, in einer Uebungsgruppe zu ueben. Er sagte mir aber, dass er froh sei, mit mir darueber gesprochen zu haben. Ich sei ihm ein Beispiel und eine Inspiration. So soll es sein.

Nach Ottawa war ich in Toronto. Dort habe ich bei Lucy uebernachtet. Zu ihr habe ich weitaus weniger Verbindung gehabt, als ich gerne gehabt haette. Sie war muede und etwas krank, so dass das sicher dazu kam. Darueber hinaus schien sie mir nicht so sicher, was sie wirklich wollte, wo es hingeht und ob das alles so okay ist. Sie studiert Celtic Studies und Political Science als Nebenfach. Letzteres waere dann ihre Karriere. Sie kommt aus Russland, ist juedisch und zeigte mir ein Buch, was sie spannend und sehr witzig fand: “Shut up, I’m talking” Und junger Mann wird per Zufall Redenschreiber fuer den israelische Regierung. Lucy wuerde das auch gerne tun.

Toronto ist im Vergleich zu Montreal etwa wie Duesseldorf zu Koeln. Steriler, kuehler, mehr Business. Ich bin an dem einen Abend mit schwulen Freunden von Lucy in der Gayborhood gewesen. Es war witzig, wurde dann aber aufgrund der Oberflaechlichkeit der Themen langweilig. Das bedauere ich ein wenig. Ansonsten war es ganz gut, Toronto gesehen zu haben. Und ich habe wieder einige Buecher gekauft. Als ich wieder in Montreal war, hab ich gemerkt, wie der Kontrast mir half, Montreal noch lieber zu moegen. Ich glaub das ist es auch wert.

Am 30. Mai bin ich von Montreal nach White River Junction zu Ulrike gefahren. Ich habe dort das Wochenende verbracht. Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich Holz gehackt. Es ging sehr gut. Viele Prinzipien der Achtsamkeit sind dafuer wichtig. Vertrauen in das Gewicht der Axt, zielen mit dem Geist, nicht mit den Muskeln und ein entspanntes Verhaeltnis zu Fehlschlaegen. Verletzt habe ich mich nicht, mir ist nur einmal ein Holzklotzt, der noch in der Axt steckte, auf’s Knie gefallen. Ulrike war erschrockener als ich und dabei ist mir etwas interessantes aufgefallen. Ihr Schreck hat in mir ausgeloest, dass mir ein bisschen schlecht wurde. Die von euch, die mich kennen wissen, dass ich Muehe damit habe, Blut zu sehen. Und ich habe mir schon oft darueber Gedanken gemacht, woher das kommt. Es hat wohl mit der Angst vor dem Tod zu tun, damit, dass alles zuende sein koennte und ich fuer immer einsam bin, oder so aehnlich. Die Angst habe ich aber gelernt. Und ich glaube es hat mit dem Schreck meiner Eltern zu tun, wenn ich mir weh getan habe. Dann hatte ich mehr Angst vor ihrem Schreck, und was der heissen koennte, als vor meiner Verletzung. Das zu entschluesseln hilft mir sehr, da ruhig und bestimmt zu bleiben. Jedenfalls war der Aufenthalt bei Ulrike und Ria schoen.

Die naechste Etappe war Adriane in Williamstown. Dort bin ich drei Tage geblieben. Adriane hat einen Sohn, Andrew, fast 40, den man als depressiv oder psychotisch diagnostiziert hat. Ich halte nichts von diesen Diagnosen. Sie zeugen viel mehr vom Unverstaendniss der Psychiater als dass sie irgendwie hilfreich dafuer waeren, das Leben der Betreffenden zu verbessern. Ich sehe ein, dass die Diagnose fuer Ruecksicht und Unterstuetzung sorgen kann, aber oft genug blockiert sie jedes Verstaendnis fuer den Menschen und trennt daher eher.

Ich habe mit Andrew darueber geredet und es war ganz schoen zu sehen, wie er sich ueber diese Perspektive gefreut hat. Er hat recht haeufig gelaechelt und mir gesagt, dass er es so schwierig findet, sich zu konzentrieren, wenn er sich ueber so vieles Sorgen macht. Ob er je gluecklich sein kann, ob er eine Beziehung haben kann, ob er unabhaengig leben kann. Ich habe, so gut ich konnte, fuer eine neue Perspektive gesorgt und er meinte, dass das “kinda cool” waere. Ich habe eine Menge Frust mit der Psychiatrie. Ich unterstelle keine boesen Absichten, aber das Resultat ist oft genug immer noch katastrophal im Vergleich dazu, was ich fuer moeglich halte. Und das groesste Problem mit genannten Diagnosen ist, dass man so die Hoffnung verliert, die Person als Mensch verstehen zu koennen. Ich meine, wer meint schon, sich in einen Schizophrenen hineinversetzen zu koennen? Schliesslich klingt das so fremd wie nur etwas fremd sein kann. Und doch hat diese Person genau die gleichen Gefuehle und Beduerfnisse wie ich. Die Gedanken moegen anders sein, aber sie bedeuten dasselbe. Und wenn das klar waere, waeren Psychopharmaka auch wesentlich weniger populaer, denn sie toeten das Gefuehl ab und damit auch, was es bedeutet.

In New York City kam ich Mittwoch Mittag an, ohne einen Schlafplatz zu haben. Ich wusste durch Niki von einem Hostel, welches ich dann auch gleich aufgesucht habe. Es war voll, aber der Typ an der Rezeption, der Niki und Cathrine kannte, half mir weiter. Ich kam zum Chelsea Center Hostel an der 29th Street, 8th Avenue. Heidi und Carina traf ich an der Rezeption, zwei Deutsche. Heidi leitet das Hostel, Carina faengt gerade an einer Tanzschule in NYC an. Das war sehr witzig und ich bin dann da geblieben. Heidi war sehr interessiert an Couchsurfing und all den anderen Dingen, die ich so mache. Sie bedauerte, dass ich so wenig Zeit hatte, da sie gern mit mir einen Kaffee getrunken haette um ueber Gewaltfreie Kommunikation und aehnliches zu reden. Sie lud mich ein, wieder zu kommen, vielleicht sogar fuer sie zu arbeiten und so in NYC “umsonst” wohnen zu koennen.

Obwohl ich keine Unterkunft bei ihnen hatte, hab ich mich mit zwei Couchsurfern getroffen. Zunaechst mit Joseph, 51, einem Professor fuer Buddhismus und vergleichende Religionswissenschaften. Er spricht Italienisch, Franzoesisch, Deutsch, Spanisch und liest Hebraeisch, Latein, Griechisch, Sanskrit, Pali und ein wenig Arabisch. Wir hatten eine spannende Unterhaltung. Er liebt was er macht und das hab ich gemerkt. Sehr erfrischend. Er gab mir mein ausgedrucktes Couchsurfing-Profil, auf dem er lauter Notizen gemacht hatte. Schoen zu sehen, wie jemand sich so fuer mich interessiert. Er nannte mich “The man in the middle.” Nach dem Mittagessen zeigte er mir noch sein Apartment. Sehr Zen. Wunderbar. Papierwaende zum verschieben, ein kleiner Springbrunnen, simpler Stil. Ein kleines Zimmer fuer Zazen mit nichts ausser einer Kaligraphie und einer Matte. Ich schenkte ihm meine MP3-Sammlung mit Alan Watts, Rosenberg, Wilber und anderen. Er war begeistert. Naechsten Monat unterrichtet er in Lugano einen Kurs namens “Buddhism and Globalization.” Sehr spannend. Ich moechte ihn gerne dort besuchen.

Spaeter am selben Tag traf ich Steve. Er ist 55 und setzt sich fuer eine Bewegung namens “Aesthetic Realism” ein. Der Name sagte mir erstmal nichts, aber er gab just an dem Tag ein Seminar, zu welchem er mich einlud. Es geht darum, andere aesthetisch, das heisst, in ihrer Schoenheit zu sehen. Zu bemerken, dass hinter allen Gegensaetzen eine Einheit ist. Eine Frage, die ich daraus mitnehme ist: Was steht dieser Person zu, allein dafuer, dass sie lebendig ist? Das ist die Pforte zur Bedingungslosen Liebe. Denn wenn ich andere so sehe, vor wem haette ich dann Angst, wen wuerde ich dann nicht in mein Herz lassen koennen? Das finde ich sehr machtvoll.

Nach dem Seminar sind Steve und einige Teilnehmer mit mir in ein Restaurant gegangen. Steve sagte, haette er gewusst, wir wuerden uns so gut verstehen, er haette mich auf seine Couch eingeladen. Er moechte in jedem Fall in Kontakt bleiben und weiter diskutieren. Ich wies auf ein paar diskussionswuerdige Punkte im Aesthetic Realism hin, die er sehr interessant fand. Darunter war, dass er von einer Unterscheidung eines guten und eines boesen Teils in sich selbst ausging: guter Wille und Verachtung. Waehrend es dem guten Willen nur darum geht, zum Leben, zur Staerke und zum Bewusstsein anderer beizutragen, sorgt die Verachtung dafuer, dass man sich anderen ueberlegen fuehlen, beweisen will, dass man etwas besseres ist. Und ihm hilft das, denn so kann er identifizieren, wann er von einer Haltung ausgeht, die ihm langfristig nur Probleme bringen wird. Ich hakte allerdings ein, dass ich Verachtung nicht fuer den Ursprung dieser Dynamik halte, die zweifelsohne da ist. Stattdessen glaube ich, dass es der Glaubenssatz ist, dass nicht fuer alle Menschen so gesorgt werden kann, dass jeder gluecklich und erfuellt ist. Unter dieser Annahme ist es wichtig, anderen etwas voraus zu haben, damit die eigenen Beduerfnisse ueberhaupt zaehlen und dran kommen. Wem wuerde es da nicht so gehen? Die besagte Annahme ist allerdings eine Schlussfolgerung aus Erfahrungen, in denen von Beduerfnissen gar keine Rede war, sondern nur die jeweiligen Strategien zur ihrer Erfuellung, ohne Bewusstsein fuer ihren eigentlichen Zweck. Die Erfahrungen mit der Gewaltfreien Kommunikation haben bei mir jedenfalls mit der theoretischen Annahme aufgeraeumt, dass manche Konflikte unloesbar sind. Und das heisst, dass ich keine Ueberlegenheit brauche, um beachtet zu werden. Ich werde mit Steve wohl noch etwas laenger darueber reden.

Das war am Donnerstag. Am Freitag besuchte ich die Vereinten Nationen. Mir geht’s ganz gemischt damit. Einerseits ist die Vision dieser Organisation wunderschoen und ich wuerde sehr gerne dazu beitragen, andererseits kommen mir die praktischen Schwierigkeiten, diplomatischen Umwege, unproduktiven Debatten und unilateralen Interessen einiger Mitglieder ueberwaeltigend vor. Ich habe eine Guided Tour mitgemacht, war in den grossen Konferenz-Raeumen (die allesamt von skandinavischen Laendern gestiftet wurden, der Security-Council z.B. von Norwegen) und habe auf der Tour mit einem John aus Oregon gequatscht, der so genau wie Al Gore aussieht, dass ich es kaum fassen konnte. Ich war der zweite an dem Tag, der ihn darauf ansprach ;-) Mal sehen, wann ich das Gebaeude wieder betrete und in welcher Funktion.

Danach bin ich nochmal zu Steve, der mich und zwei andere Couchsurfer (Valentin aus Linz, Oesterreich und DJ aus Texas) durch Greenwich Village gefuehrt hat. Sehr schoen ruhig und gemuetlich. Wir haben erfahren, dass SoHo fuer “south of Houston” steht (sprich: hausten). NoHo steht also fuer North of Houston. Wir waren noch in einem wunderbaren Markt mit sehr leckerem Brot, Eis, Chips, Bio-Laeden und dergleichen. Das war alles sehr fancy und ich hab genossen, diese Seite von New York zu sehen. Danach bin ich zur Penn’s Station gefahren, von der aus mein Zug nach Newark fuhr. Von dort aus ging’s nach Albuquerque, New Mexico, wovon ich im naechsten Eintrag erzaehlen will.

Noch eine Beobachtung zu Amerika. Als ich mit dem Bus durch Vermont und Massachusetts fuhr, fragte ich mich, warum ich mir diese Berge dort nicht als Voralpen vorstellen koennte. Ich fragte mich das, weil ich mich irgendwie fremd fuehlte und nicht recht wusste wieso. Also ging ich dem nach. Und mir ging auf, dass ich in den Voralpen kleine Doerfer finden wuerde, in denen die Haeuser recht nah beieinander stuenden. Not so in America. Jedes Haus ist mindestens 20 Meter vom naechsten entfernt und um sich zu bewegen und zu treffen, ist man generell auf’s Auto angewiesen. In mir loest das ein angespanntes Gefuehl von Einsamkeit, Abgetrenntheit und Unbehagen aus. Ich mache mir Sorgen um die Beziehungen der Leute, ob sie wirklich sowas wie Gemeinschaft und (freiwillige) Zugehoerigkeit haben. Zwar sehe ich den Aspekt der Freiheit, seinen Raum so zu gestalten wie man moechte, aber wenn darunter die Verbundenheit leidet weiss ich nicht, was man dann noch von dieser Freiheit hat. Das zu identifizieren hat mich sehr erleichtert und ein dickes Feindbild von den Amerikanern zum Schmelzen gebracht: Dass sie auf Naehe und Gemeinschaft pfeifen. Tun sie nicht. Ich habe mit mehreren darueber gesprochen und sie alle haben bestaetigt, was ich beobachte und in Bezug darauf fuehle. Sind also doch Menschen… ;-)

Antworten

Hi, wow, ganz schön viele Eindrücke in kurzer Zeit, so scheint mir.
Mir gefällt vor allem im ersten Teil, wie Du die neu entstehenden Beziehungen über OCS beschreibst und wie das auf Dich wirkt. Auf diese Weise reise ich mit und bin mit Dir unterwegs…
Morgen fliege übrigens bis Freitag Abend nach Kopenhagen - ähnliche Geschichte wie im Januar in Venedig (gleicher Kunde). Ich freue mich darauf, v.a. hier mal rauszukommen und die KollegInnen vom Team wiederzusehen. Kopenhagen kenne ich schon ein bisschen, daher ist es nicht ganz so schlimm für mich, dass ich so gut wie keine Zeit habe für Sight- bzw. People-Seeing.
Dir noch weitere so fruchtbare Erlebnisse, insbesondere beim IIT (vielleicht zertifizierst Du ja dann letzten Endes doch noch das Center…),

YC

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